Semesterprogramm


Download: Semesterprogramm Sommer 16 [PDF]

Beginn der Veranstaltungen:
11.04.2016

Ende der Veranstaltungen:
16.07.2016

Semesterabschluss- besprechung:
13.07.2016
20.15 Uhr

Sofern nicht anders vermerkt, finden die Veranstaltungen im mpi in der Martin-Luther-Straße 47, 55131 Mainz, statt.
 
 
 
Wöchentlich
mittwochs 17.15–18.45 Uhr
B.1 Ambulanzkonferenz [DPV]
Horst Kipphan, Steffi Keßeler-Scheler
  Hier werden alle Patienten vorgestellt, mit denen in der jeweils vergangenen Woche diagnostische Gespräche und ggf. Notfallinterventionen durchgeführt wurden. Die Fallbesprechung wird in einem kurzen Ergebnisprotokoll niedergelegt, das zu folgenden Punkten Stellung nimmt:
  • Überweisungsmodus
  • Diagnose (mit ICD – 10 Ziffer)
  • Indikation
  • Vermittlung innerhalb der Ambulanz oder zu niedergelassenen Psychotherapeuten,
  • Überweisung an Psychiater
  • Stationäre Therapie, Suchtberatung
  • Weitere körperliche Abklärung.
Das Protokoll wird vom Untersucher und vom Leiter der Ambulanzkonferenz unterzeichnet.
Der Schwerpunkt liegt auf den klinisch handlungsrelevanten Aspekten, also der "Realitätsseite" eines Falles. Dies steht nicht im Gegensatz zur psychoanalytischen Betrachtung, sondern macht diese erst sinnvoll möglich.

Wöchentlich mittwochs von 17.15 – 18.45 Uhr

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Mittwoch
wechselnde
Termine
B.3 Übung: Ambulanzkonferenz und Kasuistik akjp-Pflichtseminar
Beate Cordes, Renate Kelleter
  Alle Erstgespräche der akjp-Ambulanz werden unter Diagnose- und Indikationsaspekten besprochen.

Alle 2 Wochen mittwochs, 11.00 bis 12.30 Uhr, B. Cordes
Alle 4 Wochen Montag abends bei Dr. Kelleter in der Robert-Schneider-Straße 6 nach vorheriger Vereinbarung

Die Kasuistik ist ein Pflichtseminar für Kandidaten. Interessierte Teilnehmer bitte persönlich beim Dozenten anmelden.

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Nach Vereinbarung B.1 Übung: Erstuntersuchungen in der Psychotherapie akjp [Interviewpraktikum]
Supervisoren nach Absprache
  Bei der Vorstellung der Erstinterviews geht es besonders um die unbewussten Inszenierungen, die Beobachtung von Abwehr und Widerstand, sowie die übertragungs-/Gegenübertragungsdynamik im Interview mit daraus folgenden Aussagen über Diagnose, Behandelbarkeit und Prognose.

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donnerstags 19.45–21.15 Uhr
geschlossene Gruppe
A.3 Seminar: Methodik der empirischen Säuglingsforschung
Sascha Broska
  Wir werden uns mit grundlegenden Fragen zur Vorbereitung der Säuglingsbeobachtung befassen.

Literatur: Siehe Säuglingsbeobachtung.

Donnerstags, 19.45–21.15 Uhr.
Fortlaufende geschlossene Gruppe.

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Termine nach Absprache
geschlossene Gruppe.
B.8 Übung: Zur Psychologie des ersten Lebensjahres - Säuglingsbeobachtung (praktikando)
Sascha Broska
  Jeder Seminarteilnehmer beobachtet in wöchentlichen einstündigen Sitzungen die Entwicklung eines Säuglings von der Geburt bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres. Im Seminar werden die Berichte aus den Beobachtungen anhand der Protokolle in der Gruppe diskutiert. Besondere Beachtung werden dabei das szenische Verstehen, entwicklungspsychologische Aspekte und das Übertragungs- Gegenübertragungsgeschehen finden.

Literatur:
Bick, Esther: "Bemerkungen zur Säuglingsbeobachtung in der psychoanalytischen Ausbildung", Jahrbuch der Psychoanalyse Bd.53, 2006.
Köhler-Weisker, Angela: "Esther Bick: Eine Pionierin der teilnehmenden Säuglingsbeobachtung", ebd.
Stern, Daniel N.: "Tagebuch eines Babys", Piper Verlag, München 1993.
Israel, Agathe (Hrsg.): "Der Säugling und seine Eltern", Brandes & Apsel, Frankfurt a.M. 2007.
Dornes, Martin: "Die frühe Kindheit"", Fischer Verlag, Frankfurt a.M. 1997.
Fonagy, Peter, Target, Mary: "Psychoanalyse und die Psychopathologie der Entwicklung", Klett-Cotta, Stuttgart 2006.
Diem-Wille, Gertraud,Turner, Agnes (Hrsg.): "Ein-Blicke in die Tiefe", Klett-Cotta, Stuttgart 2009.

Donnerstags, 19.45-21.15 Uhr.
Nur nach persönlicher Anmeldung beim Dozenten.
Termine nach Absprache.
Fortlaufende geschlossene Gruppe. 60 Stunden über mehrere Semester.

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Mittwochs
02.03.2016
16.03.16
11.00–12.30 Uhr
Weitere Termine nach Absprache
A.2 Seminar: Grundbegriffe der Psychoanalyse
Christina Waldung
  Es werden Grundlagentexte gemeinsam mit der Gruppe gelesen. Richtet sich an die Ausbildungsteilnehmer vor der Zwischenprüfung.

Literatur:
Wird im Seminar mit der Gruppe besprochen.

Mittwochs, 02.03.2016, 16.03.16, 11.00–12.30 Uhr. Weitere Termine nach Absprache.
Anmeldung in der Arbeitsgruppe.
Das Seminar findet in der Weberstr. 2
55130 Mainz statt.

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Samstag
12.03.16
09.00–12.00 Uhr
Weitere Termine nach Absprache
A.10, B.1 Seminar: Diagnoseprofil
Christina Waldung
  Auswertung von Erstinterviews.

Literatur:
Wird im Seminar besprochen.

Samstag, 12.03.16, 09.00-12.00 Uhr.
Weitere Termine nach Absprache mit der Gruppe.
Fortlaufende Veranstaltung
Anmeldung in der Ausbildungsarbeitsgruppe.

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verschiedene Montage
20.15–21.45 Uhr
A.1, A.2, B.7 Seminar: Psychoanalytische Entwicklungstheorie IV, Adoleszenz
Doris Kölsch
  Anhand von Texten zur Adoleszenz wollen wir uns in diesem Seminar mit der Grundthematik/Problematik auseinandersetzen und hier die Texte als Referate vorgestellt bekommen, selbst lesen und erarbeiten und dies dann gemeinsam mit Fallmaterial ergänzen.

Literatur:
1. Blos, Peter: Adoleszenz, Fonagy, Peter u.a.: Affektregulierung, Mentalisierung und die Entwicklung des Selbst, Laufer, M. und Laufer, M.E.: Adoleszenz und Entwicklungskrise, Jahrbuch der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie: Adoleszenz
2. W. Bohleber, Adolsezenz und Identität, Stuttgart 1996

Montags, 18.04, 02.05, 23.05, 30.05, 13.06, 27.06., 20.15–21.45 Uhr.
Die Vorlesungen finden im mpi statt.
Es wird vorausgesetzt, Referate zu übernehmen.

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Montag
25.04. und
09.05.2016
20.15–22.15 Uhr
A.2 Seminar:
D. W. Winnicott: Die Fähigkeit zum Alleinsein
Renate Kelleter Christina Waldung
  Wir lesen Winnicotts Text auszugsweise gemeinsam und diskutieren verschiedene relevante Aspekte zusammen mit der Arbeit:"Kreativität und ihre Wurzeln" (Kapitel 5 aus: Vom Spiel zur Kreativität).

Literatur:
1. D. W. Winnicott (1958): Reifungsprozesse u. Fördernde Umwelt (darin Kapitel 4: Die Fähigkeit zum Alleinsein), Übers. G. Theusner-Stampa; Psychosozial–Verlag, Gießen 2006
2. D. W. Winnicott (1971): Vom Spiel zur Kreativität, Übers. M. Ermann, Verlag Klett-Cotta, Stuttgart, 14. Auflage 2015
3. Da sehr schlecht übersetzt s. schon Titel – lesen wir: D. W. Winnicott (2005): Playing and Reality, Taylor and Francis Ltd., 2. Rev. ed. 2005.

Montags, 25.04., 09.05.2016, 20.15–22.15 Uhr.
Praxis Robert-Schneider-Str. 6 in DA.
Gäste willkommen nach Rücksprache mit Dozentin.

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Bitte persönlich beim Dozenten anmelden B.3 Übung: Kasuistisches Seminar für akjp- und DPV-Kandidaten Pflichtseminar
Beate Cordes, Renate Kelleter, Doris Kälsch, Bärbl Niechzial, Thomas Steininger, Christina Waldung, Annelore Werthmann
 
Mo 22.02. 20.15-21.45  Kelleter  Robert-
 Schneider-Str.6
 Darmstadt
Di 15.03. 20.00-21.30  Waldung  mpi
Sa 23.04. 10.00-13.00  Steininger  Praxis
 Darmstadt
Mi 04.05. 20.15-21.45  Cordes  mpi
Sa 25.06. 11.00-14.00  Kölsch  Praxis
 Darmstadt
Sa 02.07. 11.00-14.00  Niechzial  mpi
Sa 09.07. 20.15-21.45  Werthmann  mpi

Beschränkungen: KandidatInnen akjp und DPV nach dem Vorkolloquium.
Die Kasuistik ist ein Pflichtseminar für Kandidaten.
Interessierte Teilnehmer bitte persönlich beim Dozenten anmelden.

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Dienstags
12.04.
19.04.
20.15-21.45 Uhr
A.2.1 Seminar: Narzisstische Störungen
Christoph Lohmeier-Zenz
  Zwei zentrale behandlungstheoretische Modelle zum Thema, Kohuts "grandioses Selbst" und Kernbergs "narzisstische Persönlichkeitsstörung" werden ergänzt um Rosenfelds Konzept des "destruktiven Narzissmus". Mithilfe eines Artikels von Paulina Kernberg soll die Anwendbarkeit der Modelle für die KJP diskutiert werden. Jeder der vier Autoren soll von einem (oder auch zwei) "Paten" in einem kurzen Referat, das jeweils auf der Grundlage einer ausgewählten Quelle (s.u.) basiert, vorgestellt werden.

Literatur (für alle):
1. Hartmann, H.P., Narzisstische Persönlichkeitsstörungen - ein Überblick; in: Kernberg, O.F., Hartmann, H.P. (Hrg.), Narzissmus, Stuttgart 2006, S. 3-32 (Grundlage für alle Teilnehmer)

Literatur für Referate:
2. Kernberg, O.F., Borderline-Störungen und pathologischer Narzißmus, Kap. 8, Frankfurt 1983, S. 261-300,
3. Kernberg, P., Narzisstische Persönlichkeitsstörungen in der Kindheit, in: Kernberg, O.F., Hartmann, H.P. (Hrg.), Narzissmus, Stuttgart 2006, S. 570-600,
4. Kohut, H., Narzißmus: Eine Theorie der psychoanalytischen Behandlung narzißtischer Persönlichkeitsstörungen, Kap. 1, Frankfurt 1981, S. 17-53,
5. Rosenfeld, H., Narzißtische Patienten mit negativen therapeutischen Reaktionen, in: ders., Sackgassen und Deutungen, Stuttgart 1997, S. 113-141.

Dienstags, 12.04., 19.04., 20.15-21.45 Uhr.
Referenten bitte mind. 14 Tage vor Seminartermin melden. Literatur kann per E-Mail zur Verfügung gestellt werden.

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Mittwochs
07.09.2016
14.09.2016
20.15-21.45 Uhr
B.2 Seminar: Einleitung und Beendigung von Behandlungen
Steffi Keßeler-Scheler
  Das Seminar soll im Grundlagenteil praxisnah die wesentlichen behandlungstechnischen Schritte zu Beginn und am Ende von Psychotherapien vermitteln.
Im Vertiefungsteil soll anhand von Kurzreferaten die Endphase im Hinblick auf ihre psychodynamischen Besonderheiten und die damit verknüpften behandlungstechnischen Probleme betrachtet und diskutiert werden.

Literatur wir bis zu Semesterbeginn als Handapparat in der Bibliothek hinterlegt.

Mittwochs 07.09.2016, 14.09.2016, 20.15-21.45 Uhr.
Interessenten für Kurzreferate melden sich bitte per E-Mail.

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Mittwoch
21.09.2016
20.15-21.45 Uhr
A.10 Seminar: Dokumentation in der psychotherapeutischen Praxis
Steffi Keßeler-Scheler
  Nur eine dokumentierte Leistung gilt als erbrachte und damit abrechnungsfähige Leistung!

Das Seminar soll einen Einblick geben in die berufsrechtlichen Aspekte der Dokumentationspflicht des Psychotherapeuten im Verhältnis zum Akteneinsichtsrecht des Patienten. Die Bedeutsamkeit einer sachgerechten und sorgfältigen, aber auch arbeitsökonomischen Dokumentation soll dargestellt werden, auch unter Berücksichtigung besonderer Behandlungssituationen (Suizidalität, Fremd- gefährdung, Vorwurf von Abstinenzverletzungen und Behandlungsfehlern).
Es soll erläutert werden, welche Inhalte des Behandlungsverhältnisses verpflichtend zu dokumentieren sind in Abgrenzung zu den persönlichen Aufzeichnungen des Behandlers und deren Nutzen für Behandlungskonzeption und -verlauf.

Mittwoch, 21.09.2016, 20.15-21.45 Uhr.

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Zwei Sonntage
10.00-16.00 Uhr
A.2.1 Seminar: Achtsamkeit in der Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen
Thomas Steininger

  Wie kann die Praxis der Achtsamkeit hilfreich in der therapeutischen Arbeit verwendet werden? Das Seminar bietet die Möglichkeit, Achtsamkeitskonzepte für Kinder und Jugendliche kennenzulernen und in der Übung zu erfahren. Neben der Achtsamkeitspraxis werden die theoretischen Hintergründe der Konzepte untersucht und ins Gespräch mit psychoanalytischen Modellen gebracht.

Teilnahmevoraussetzung: Eigene Achtsamkeitspraxis, Teilnahme an einem Achtsamkeitskurs, z.B. einem MBSR-Kurs. Ausbildungsteilnehmerinnen ohne Achtsamkeitspraxis, die am Seminar teilnehmen wollen, bitte ich um Rücksprache.

Das Seminar findet an 2 Sonntagen, die nach Absprache festgelegt werden, in der Zeit von 10.00-16.00 Uhr statt.
Vorbereitungstreffen für alle Fragen zum Seminar zu Beginn des Semesters.
Terminvorschläge sind willkommen.

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Mittwoc
11.05.2016
25.05.2016
20.15-21.45 Uhr
A.2.3, A.7/8 Seminar:
Grundwissen Onkologie für Psychotherapeuten
Susanne Singer
  Jeder dritte Mensch erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Das bedeutet, dass auch viele unserer Patienten entweder selbst oder in ihrem nahen Umfeld davon betroffen sind. Dabei ist es hilfreich, grundlegendes Wissen über Krebserkrankungen und ihre Behandlung zu haben. Das Seminar wird aus zwei Einheiten bestehen: Zunächst möchte ich anhand von Fallbeispielen verschiedene Facetten von "Leben mit Krebs" vorstellen und medizinisches Grundwissen über aktuelle Behandlungsmethoden, prognostische Faktoren und Versorgungsstrukturen vermitteln. Beim zweiten Termin sprechen wir über Besonderheiten der Arbeit mit Krebserkrankten, ihren Angehörigen und Hinterbliebenen. Hier soll es einerseits um ganz konkrete Fragen gehen, die im Alltag auftauchen können, z. B. Was mache ich, wenn ich zur Beerdigung eingeladen werde? Worauf muss ich achten, wenn ich Patienten im Krankenhaus aufsuche? Wohin kann ich bei sozialrechtlichen Fragen (Rehabilitation, Arbeitsplatzverlust, Schwer- behindertenausweis usw.) verweisen? Außerdem werden wir über Möglichkeiten und Besonderheiten der Psychotherapie bei Krebserkrankten sprechen.
Ziel des Seminars ist auch, durch die Auseinandersetzung mit dem Thema Berührungsängste zu mindern und dadurch den Umgang damit zu erleichtern.

Literatur zur Vertiefung:
1. Robert-Koch-Institut und die Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland (2015). Krebs in Deutschland. RKI,
2. Singer, S. (2008). Grundwissen Onkologie. In: Schwarz, R. und Singer, S. Einführung Psychosoziale Onkologie. Reinhardt, UTB,
3. Schulz-Kindermann, F. (2013). Psychoonkologie - Grundlagen und psychotherapeutische Praxis. Beltz,
4. Schwarz, R. (2013). Psychoanalytische Psychotherapie in der Lebens-Endzeit. In: Weis, J. Psychoonkologie in Forschung und Praxis. Schattauer.

Die Literatur wird im Semesterapparat eingestellt und als pdf-Dateien an die Teilnehmer verschickt.

Mittwochs, 11.05.2016, 25.05.2016, 20.15-21.45 Uhr.

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Mittwoch
18.05.2016
20.15-21.45 Uhr
A.2.1., B.6 Vorlesung:
Freudtexte lesen - Fräulein Elisabeth v. R....
Eberhard Haas
  Schon in frühen Jahren schrieb Freud (1895d) in der "Studie über Hysterie" eine seiner schönsten Krankengeschichten: Fräulein Elisabeth v. R... . Handelt es sich dabei wirklich um eine hysterische Störung? Liegt nicht vielmehr der Fall einer pathologischen Trauer vor? Diese und andere Fragen sollen anhand von Textproben diskutiert werden.

Literatur:
1. Sigmund Freud und Joseph Breuer (1895): Studien über Hysterie. Frankfurt/Main (Fischer TB) 1970, S. 108-130 oder G.W. I, S. 196-226.

Mittwoch, 18.05.2016, 20.15-21.45 Uhr

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Mittwoch
01.06.2016
20.15-21.45 Uhr.
B.6. Vorlesung:
Freudtexte lesen - Ratschläge für den Arzt bei der psycho-analytischen Behandlung (1912)
Sabine Pregler
  Nach einer kurzen Einführung in den Text, der einige der bekannten Metaphern zur psychoanalytischen Behandlungstechnik beinhaltet, soll Raum sein für die Reflektion und Diskussion von Kerninhalten und deren Implikationen.

Literatur:
Sigmund Freud Studienausgabe. Schriften zur Behandlungstechnik. Ratschläge für den Arzt bei der psychoanalytischen Behandlung. S. 169-180, S. Fischer Verlag.

Mittwoch, 01.06.2016, 20.15-21.45 Uhr.

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Mittwoch
08.06.2016
20.15-21.45 Uhr
A.2.1., B.6 Vorlesung:
Freudtexte lesen - "Fetischismus" und "Die Ich-Spaltung im Abwehrvorgang"
Hans-Volker Werthmann

  Die beiden wenige Seiten umfassenden Arbeiten, die zweite unvollendet, gehören zu einem Umfeld weiterer Arbeiten, die sich mit dem Thema der Abwehr in Psychose, Neurose und Perversion beschäftigen. Sie führen in den Beobachtungskern der Entdeckungen Freuds: dass das erlebende Ich in sich selbst widersprüchlich und konflikthaft ist und sich in seiner Entwicklung mit rein psychisch begründeten Ängsten auseinandersetzen muss. Dabei reagiert es mit Veränderungen seiner selbst.

Literatur:
1. Freud, Sigmund (1927): Fetischismus. Studienausgabe, Bd. III.
2. Freud, Sigmund (1938). Die Ich-Spaltung im Abwehrvorgang. Studienausgabe Bd. III.


Mittwoch, 08.06.2016, 20.15-21.45 Uhr.

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Mittwoch
22.06.2016
20.15-21.45 Uhr
A.2.1., B.6 Vorlesung:
Freudtexte lesen - "Die am Erfolge scheitern"
Annelore Werthmann
  Freud (1916) führt aus: Die Menschen erkranken im Allgemeinen neurotisch, wenn ihnen die Befriedigung libidinöser Wünsche versagt wird, aber was ist mit Menschen, die "dann erkranken, wenn ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen ist?" Freud gibt sich selbst die Antwort: "Es sind Gewissens- mächte, welche der Person verbieten, aus der glücklichen realen Veränderung den lange erhofften Gewinn zu ziehen." - "Wesen und Herkunft dieser richtenden und strafenden Tendenzen" geht Freud anhand von zwei literarischen Frauenfiguren nach: Lady Macbeth (Shakespeare) und Rebekka Gamvik (aus Ibsens Drama "Rosmersholm").

Literatur:
1. Freud, Sigmund (1916): Einige Charaktertypen aus der psychoanalytischen Arbeit. Darin: Die am Erfolge scheitern. Studienausgabe Fischer-TB Frankfurt 1982, Bd. X., S. 236-251.

Mittwoch, 22.06.2016, 20.15-21.45 Uhr.

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Termine
nach
Vereinbarung
A.10, B.1 Übung: Antragsstellung für die psychotherapeutische Behandlung von Kindern und Jugendlichen
Klaus Müller-Siebert
  Die TeilnehmerInnen sollen einen Fall schriftlich vorbereiten, indem sie die Ergebnisse der Erstinterviews (Protokoll) einschließlich der Biographie des/der Patienten/in verfassen. Diese Unterlagen sollen als Grundlage dienen, den Antrag zu formulieren. Dabei sind vor allem die Punkte: Symptomatik, biographische Anamnese, psychischer Befund, Psychodynamik von besonderer Bedeutung. Die weiteren Punkte des Antrags sollen/können aber auch Berücksichtigung finden.

Termine werden mit dem Dozenten direkt vereinbart.

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Samstag
11.06.2016
11.00-14.00 Uhr
A.1.2.2 Seminar: Francoise Dolto: ihre therapeutische Haltung und Erinnerungen an die eigene Kindheit
Bärbl Niechzial
  Gegenstand dieses Seminars ist die therapeutische Haltung von Francoise Dolto und ihre Erinnerungen an ihre Kindheit. Es ist zugleich ein Blick auf die Anfangszeit der Kindertherapie und das Fühlen und Denken von Kindern.

Voraussetzung für das Seminar ist, dass eines der beiden Bücher gelesen wurde und ein bis zwei Teilnehmer über ein oder zwei in den Büchern behandelten Themen referieren, die sie besonders interessieren.

Literatur:
1. Francoise Dolto: Erinnerungen in die Kindheit, Weinheim 1987,
2. Francoise Dolto: Selbstportrait einer Psychoanalytikerin, Weinheim 1991.

Samstag, 11.06.2016, 11.00-14.00 Uhr.

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Montags
11.15-12.45 Uhr
B.3, B.4/5 Seminar:
Theorie der psychoanalytischen und tiefenpsychologisch fundierten Behandlung V - Fokaltherapiekonferenz
Eberhard Windaus
 
Die Fokalkonferenz findet das ganze Jahr über (außer Schulferien) fortlaufend statt. Die Teilnahme setzt die Bereitschaft zur Vorstellung von eigenem Fallmaterial voraus. Dieses wird dahingehend untersucht, ob eine Indikation für eine Fokaltherapie besteht. Die Fokaltherapie wird von der Gruppe in Intervision begleitet und protokolliert. Das Seminar dient als Nachweis für Erstinterviews, für klinische Erfahrungen in der Durchführung von Kurzzeit- therapien und Krisenintervention.

Die Veranstaltung wird mit 2 Fortbildungspunkten je Sitzung von der LPthK Hessen zertifiziert.

Teilnahme: Kandidaten und Niedergelassene nach persönlicher Anmeldung.
Anna-Freud-Institut, Myliusstr. 20, Frankfurt, Raum: siehe Aushang

Montag, fortlaufend, 11.15-12.45 Uhr

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Termine
nach Absprache
A.3, B.1, B.8 Übung:
Frühgeborenen-Ambulanz
Doris Kölsch, Beate Cordes
  Anhand von Fallmaterial werden Erstkontakte oder Behandlungen von der Gruppe in Intervision begleitet. Auch werden neue Projekte und Öffentlichkeitsarbeit gemeinsam besprochen und umgesetzt.

Die Frühgeborenen-Ambulanz ist als Qualitätszirkel von der KV RLP anerkannt (3 Punkte pro Sitzung).

Literatur:
- Brisch / Hellbrügge: Die Anfänge der Eltern-Kind-Bindung,
- Israel: Der Süugling und seine Eltern,
- F. Pedrina: Mütter und Babies in psychischen Krisen,
- Cierpka/Windaus: Psychoanalytische Süuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie
u.a.

Die Frühgeborenenambulanz findet nur nach Bedarf statt. Niedergelassene und Ausbildungskandidaten nach Absprache mit der Dozentin.

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Montag
20.06.2016
04.07.2016
20.15-21.45 Uhr
A.2.3 Seminar:
Psychodynamik der Depression V:
Trennung und Über-Ich
Jürgen Sandmann
  Die Bedeutung der Trennung wird unter der Perspektive des Über-Ichs betrachtet. Dazu wird auf Freuds "Trauer und Melancholie" anhand der Analyse von Quinodoz eingegangen, was als Hintergrund für die Arbeit von Benman dient, der an klinischem Material das Erlebnis von Trennung in der Depression beleuchtet.

Literatur:
1. Quinodoz, Jean-Michel: "Trauer und Melancholie". In: Jean-Michel Quinodoz: Die gezähmte Einsamkeit. Trennungsangst in der Psychoanalyse. Tübingen 2004, S. 69-82. (Es wird eine Kopiervorlage in unserer Bibliothek deponiert.)
2. Brenman, Eric: Trennung: ein klinisches Problem. In: Eric Brenman: Vom Wiederfinden des guten Objekts. Stuttgart-Bad Cannstatt 2014, S. 58-72. (Es wird eine Kopiervorlage in der Bibliothek deponiert.)

Es wird davon ausgegangen, dass beide Texte zu Beginn des ersten Termins gründlich gelesen worden sind, so dass die dabei hervortretenden Unklarheiten, Fragen, Einfälle für das Seminar genutzt werden können. Die Texte erschließen sich in dem Maße, in dem sie eingehend gelesen worden sind.

Montag, 20.06.2016, 04.07.2016, 20.15-21.45 Uhr.

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Mittwoch
13.07.2016
20.15 Uhr.
Kandidaten- und Dozentenforum/Semesterabschlussbesprechung
  Gespräch zwischen Ausbildungsteilnehmern/Kandidaten und Lehranalytikern, Dozenten, Mentoren und anderen Funktionsträgern über aktuelle Ausbildungsprobleme.

Mittwoch, 13.07.2016, 20.15 Uhr.

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Jeden 3. Mittwoch des Monats "Gonsenheimer Mittwochskreis"
  In diesem Kreis wird jeweils ein Text zu einem aktuellen theoretischen Thema diskutiert. Die Texte werden gemeinsam von den TeilnehmerInnen ausgewählt.

Teilnahme nach vorheriger Anmeldung bei Dr. Hack.
Ort: Praxisgemeinschaft Hack/Riedell-Heger,
Breitestr. 29, 55124 Mainz-Gonsenheim.

Zeit: Jeden 3. Mittwoch des Monats, 20.00 Uhr.
Kontakt: christelhack@gmx.de, Tel.: 06131-466256.

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Freitag
03.06.2016
20.30 Uhr
Reihe: Psychoanalyse und Film
  Die Kinoveranstaltungen finden statt jeweils um 20.30 Uhr im CineMayence im Schönborner Hof/Institut Francais, Schillerstr. 11, 55116 Mainz.

Freitag, 03.06.2016, 20.30 Uhr
"Ziemlich beste Freunde"
Regie: Eric Toledano, Olivier Nakache
Referent: Dipl.-Psych. Christoph Lohmeier-Zenz, Mainz

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Samstag
08.10.2016
09.00-17.30 Uhr
9. Mainzer Kinderanalytische Konferenz
  Radikalisierung, Terror und Aggression. Annäherungen aus kinder- und jugendpsychoanalytischer Perspektive.

Referent Thomas Auchter:
"Hey Alter, was guckst Du?" Zur Psychoanalyse von Adoleszenz und Gewalt.

Referent Jochen Raue:
Der psychoanalytische Umgang mit und die Bedeutung von rassistischen Äußerungen und Gewaltphantasien in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen.

Referentin Prof. Gertrud Hardtmann:
Ist die Vernunft allein getauft, sind die Leidenschaften Heiden? Gespräche mit rechtsradikalen Jugendlichen.

Samstag, 08.10.2016, 09.00-17.30 Uhr, Erbacher Hof, Akademie und Tagungszentrum, Grebenstraße 24-26, 55116 Mainz

Leitung: Prof. Dr. Bernd Traxl, MSB Medical School Berlin.

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